In einem finalen Zustand präsentierte sich eine Hitachi Festplatte, die ein Kunde vor einigen Tagen zu uns brachte. Was war passiert? Die Hitachi 7K100-1000 stammt aus dem Oktober 2013. Unser Kunde hatte sie im externen Gehäuse an seinem Computer stehen. Eines Morgens war die Festplatte nicht mehr ansprechbar.

Hitachi Festplatte nach Datenrettungsversuch durch Kunden mit Software
Hitachi Festplatte nach Datenrettungsversuch durch Kunden mit Software

Was unternahm der Kunde? Er öffnete das Plastikgehäuse und schloss die Festplatte an einen anderen Computer an. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles gut, die Chancen zu einer vollständigen Rettung seiner Daten sehr hoch. Dann aber traf er eine fatale Entscheidung.

Keine Datenrettungssoftware auf beschädigte Festplatten

Er installierte eine Software zur Rettung seiner Daten. Mit dem Zugriff auf die offensichtlich schon beschädigte Festplatte verschlechterte sich deren Zustand nachhaltig. Zwar konnte der Kunde noch einige Fragmente retten, die waren aber ohne Wert und nicht funktionell. Nachdem der Anwender keinen Erfolg sehen konnte, gab er auf. Zu diesem Zeitpunkt waren seine Daten bereits nicht mehr zu retten.

Die Festplatte, die zuvor durch eine ungewöhnliche Geräuschentwicklung auf sich aufmerksam gemacht hatte, war nun endgültig zerstört. Wir konnten im Reinraum nur noch das finale Ende und das Fehlen von großen Teilen der Oberfläche feststellen.

Vorher informieren ist besser

So weit hätte es nicht kommen müssen. Hätte der Kunde sich vorab informiert, dann hätten wir ihm von seinem Plan abgeraten. Haben auch Sie ein ähnliches Problem? Dann informieren Sie sich bei unserer Hotline oder fordern Sie einen Rückruf an.

Hitachi Festplatte nach Datenrettungsversuch mit Software